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Oborishte

Geschichte

Das Zentrum von Sofia, Hauptstadt von Bulgarien, ist als Kultur- und Verwaltungszentrum, das die Atmosphäre von jahrhundertlangen Traditionen und gleichzeitig gegenwärtige  Architektur und europäisches Aussehen in sich vereint, bekannt.

Im Zentrum der Stadt befinden sich die Gebäude der Volksversammlung, des Präsidententums, des Ministerrates, aller Ministerien und aller obersten Institutionen der Gerichtsmacht des Obersten Kassationsgerichts, des Obersten Verwaltungsgerichts, des Obersten Gerichtsrates, der Hauptstaatsanwaltschaft u.a. Hier sind auch andere Landesinstitutionen (das Verfassungsgericht, die Landesanstalt für Statistik, die Hauptverwaltung der Straßen u.a.), eine Reihe von Wirtschaftsinstitutionen (die Bulgarische Wirtschaftskammer u.a.), sowie Institutionen, deren Hauptaufgabe die Durchführung der im Land stattfindenden Reform (Anstalt für Privatisierung, Anstalt für Massenprivatisierung, Anstalt für Fremdinvestitionen u.a.)

Das Zentrum liegt zwischen den Boulevards: Maria-Luisa, Evlogi Georgiev, Ivan Geshov, Skobelev und der Straße Opalchenska.

Die Geschichte der Bebauung der Hauptstadt ist sehr interessant und beginnt schon in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts. Schon damals beginnt Sofia sich in eine mitteleuropäische Stadt zu verwandeln. Gefolgt werden die Modelle der europäischen Städte, mit Berücksichtigung jedoch der bulgarischen Spezifik und Maßstäbe, die den Möglichkeiten und Bedingungen, typisch für diesen Zeitraum, entstammen.

Die Architektur der Gebäude ändert sich entsprechend der Übernahme des europäischen Lebensstils, Geschmack und Mode. In den ersten zwanzig Jahren nach der Befreiung Bulgariens von der türkischen Herrschaft ist die öffentliche und Wohnungsarchitektur fast ausschließlich ein Werk von Ausländern - Architekten, Baufachleuten und Dekorateuren, die nach Bulgarien kamen, um für eine bestimmte Zeit tätig zu sein oder eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Der vorwiegende Teil von ihnen war aus Österreich-Ungarn, es gab jedoch auch Deutsche, Polen, Armenier und Italiener.

Die Baumöglichkeiten im Zentrum sind begrenzt. In den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts sind die meisten Wohngebäude in der Umgebung der  Medizinakademie zwischen den Boulevards: Skobelev, P. Slaveykov, Praga und Ivan Geshov und im Stadtviertel Oborishte zwischen Bul. V. Levski, Dondukov, Yanko Sakazov und der Straße Oborishte.

Kultur und Stadtbebauung


Im Jahr 1981 wurde das Nationale Kulturpalast Symbol der modernen Sofia, eröffnet.

Das Nationale Kulturpalast verfügt über ausgezeichnete technische Ausstattung für Veranstaltungen und Vorführungen unterschiedlichster Art: Kongresse, Konferenzen, Konzerte, Filmvorführungen, Ausstellungen und Ausführungen. Die gut entwickelte Infrastruktur und integrierte Dienstleistungen /Möglichkeiten für Bankgeschäfte, Restaurants, Katering, Parken etc./ stellen das Nationale Kulturpalast unter die bevorzugtesten Zentren von den meisten inländischen und internationalen Kunden. Die Mitgliedschaft an der anspruchsvollen Internationalen Kongress- und Konferenzassoziation und an der Internationalen Assoziation der Kongreßzentren AIPC ist eine Garantie für die hohe Qualität seiner Dienstleistungen.

Kongreßzentrum Sofia Nationales Kulturpalast ist Träger der Auszeichnung Apex für 2005 von AIPC für Bester Kongresszentrum in der Welt. Die Umgebung um das Nationale Kulturpalast ist als ein Parkgarten gestaltet, mit einer Vielzahl von Bistros, Cafes, zwei Parkplätzen und ist ein Lieblingserholungsplatz für die Hauptstädter. Das macht ihn auch zu einer der bevorzugtesten Wohnungsstellen.

 

In den letzten 15 Jahren fand im Zentrum von Sofia der Umbau des Bul. Hr. Botev" und der Straße Alabin" statt, begann die Rekonstruktion des Bul. Makedonia. Im Jahr 1998 wurde die Sofioter U-Bahn zum Teil in Betrieb genommen sowie der neue Bul. Todor Aleksandrov, der das Zentrum der Hauptstadt mit den Wohnkomplexen im westlichen Teil verbindet. Rekonstruiert wurden der Frauenbasar und der dazugehörige Stadtviertel. Viele Gebäude wurden renoviert - Architekturdenkmäler, in der Straße. Pirotska" und Bul. Zar Osvoboditel".

 

Es begann die Wiederherstellung des Zentralen Mineralbades. Nach den Projekten Schöne Sofia und Schönes Bulgarien wird die Wiederherstellung der Fassaden von vielen Wohn- und öffentlichen Gebäuden im zentralen Stadtteil fortgesetzt.
Der Neubau in diesem Zeitraum ist äußerst beschränkt wegen Mangel an freien Bauplätzen. Neue Wohnungsbaugenossenschaften gibt es vorwiegend in den Gebieten um das Nationale Kulturpalast,  Medizinakademie, Oborishte, Ruski pametnik und zwischen der Straße Opalchenska, Bul. Hristo Botev, Bul. Slivnitza und Bul. Stamboliyski.

 

Die freien Grundstücke an den großen zentralen Boulevards und ihren Querstraßen werden vorwiegend für Investitionsvorhaben (Hotels, Bürogebäude, Vertretungen u.a.) verwendet.
Der zentrale Stadtteil der Hauptstadt verfügt auch über viele grüne Flächen und Parks. Der Zentralpark von Sofia ist der Borisovata gradina. Gleich am Parkanfang liegt der See Ariana. Hier befinden sich viele Tennisplätze, Strecken für Fahrradwettkämpfe, sowie der Fußballstadion Bulgarische Armee und der Nationale Stadion Vasil Levski. Der öffentliche Stadtgarten ist im eigentlichen Zentrum von Sofia, gegenüber der Gemeindegalerie gelegen. Vor dem Nationalen Theater befinden sich die Springbrunnen mit Skulpturen tanzender Mädchen aus dem Altertum.

Das kulturelle und administrative Leben der Hauptstadt ist hauptsächlich um Bul. Zar Osvoboditel und die ihm nahen Straßen konzentriert. Hier befinden sich die Präsidentschaft, der Ministerrat, die BNB, der Militärclub, das Volkstheater Ivan Vazov, die Nationale Gemäldegalerie, die Russische Kirche, das Nationale Theater für Oper und BALLETT, die Sofioter Philharmonie, die Denkmalkirche Aleksander Nevski, die Sofioter Universität und eine Vielzahl von Banken und anderen administrativen Einrichtungen.

In der Nähe des Denkmals von Vasil Levski und parallel zum Bul. Yanko Sakazov liegt der Park Oborishte.

Zwischen Bul. V. Levski, Bul. Yanko Sakazov, Bul. Evlogi Georgiev, Bul. Zar Osvoboditel und der Straße Oborishte befindet sich Doktorskija pametnik oder der s.g. Doktorska gradina- eine der anspruchvollsten und teuersten Wohnungsplätzen im Zentrum von Sofia. Das vielfältige architektonische Aussehen, die grünen Flächen  und seine Nähe an den meisten kulturellen Institutionen, machen diesen Platz zum bevorzugtesten für die Vertreter der bulgarischen und ausländischen Geschäftselite. Hier befindet sich auch ein großer Teil der diplomatischen und Handlesvertretungen.

Im Zentrum der Hauptstadt befinden sich auch einige der anspruchvollsten Gymnasien und Schulen, manche davon mit mehr als hundertjährigen Traditionen.


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